Mittwoch, 7. Dezember 2016

Have a break, hallo Dezember

Hast du heute schon auf deinen Kalender geschaut? Hallelujah! 
Auch wenn ich um diese Jahreszeit immer wieder ans Auswandern denke und überlege, dicht bei Australien eine Straußenfarm zu eröffnen, gebe ich mich doch am Ende immer wieder genau diesem Wunderzaubermonat hin. Dem Dezember, mit all seinen Festlichkeiten und romantischen Ideen. Kein anderer Monat hat so viel Liebe und Geheimnisse im Gepäck. Der Dezember ist wie ein magischer Lüster, der mit jedem Tag ein wenig mehr poliert werden will. Damit er am Ende nur noch mehr funkelt und glitzert. Mit der Hausfrau um die Wette. Von Innen glänzen wir ja schon längst ;o)

Hallo Dezember,
 ich bin bereit von dir beschenkt zu werden. Mit einem Wintermärchen und mit Vorfreude, mit dickem Zuckerguss auf Lebkuchen und Spitzengardinen an Knusperhäuschen.




Es gibt kaum schöneres, als bei einem Wintertief das warme Haus zu verlassen und sich den ersten Winterspuren hinzugeben. Ein ausgedehnter Spaziergang hilft immer. Ist vorbeugend gegen einen grippalen Infekt, gegen Berge von in Aloe getränkte Taschentücher und Lutschtabletten mit erhöhtem Vitamin C Gehalt. Das Schönste an einem solchen Spaziergang? Danach kann man so wunderbar unter einem dicken Familienplaid abtauchen und auftauen. Träumen vom Christkind ist dabei übrigens ausdrücklich erlaubt ...




Weihnachtszeit …
Kekse backen, Wünsche erfüllen, Lichter anzünden, die Stille genießen, ein lang vermisstes Buch lesen, faul sein, feiern … glücklich sein!

 

 Es ist herrlich, solche Augenblicke ohne Vorurteil oder ein schlechtes Gewissen zu genießen. 
Denn diese Momente haben die Qualität von Liebe und Glück. Ich wünsche dir den schönsten Spaziergang auf deinem Weihnachtsweg, mit all seinem Zauber.
  

 
 

 

    

 
Nimm dir Zeit
zum Träumen,es ist der Weg zu den
Sternen ***
Have a break, lass es dir gut gehen, und tu einmal etwas nur für dich. 
 Ich wünsche dir Liebes.  Meisje




 

Sonntag, 27. November 2016

The essentials of Christmas

Wir alle wissen wie ein gelungener, erster Adventssonntag auszusehen hat. Mir einer brennenden Kerze am Kränzchen und mit den weltbesten Vanillekipferl nach Omas`s Rezept. Ich erinnere mich heute noch genau an die Inszenierung auf ihrem Küchentisch. An eine mit Goldfäden bestickte, festliche Tischdecke, in der Mitte darauf stand eine einzelne Vorfreude. Eine dicke, rote Kerze auf einem Bett aus Tannen Äpfel und vergoldeten Nüssen. Bescheiden und einfach war das, das muß man heute erst mal schaffen.

 

 


Zum Glück ist die üppige All you can use Weihnachtsbewegung der letzten Jahre Geschichte. Die Idee: Es wird bescheidener, ohne dabei auf Glamour und weihnachtliche Eleganz verzichten zu müssen. Für eine unbemühte Deko zum Advent habe ich Eukalyptus mit Schleierkraut vermischt und überall kleine, duftende Sträußchen verteilt. Hin und wieder gesellen sich eine Handvoll alter Glaskugeln hinzu, die ihr schönstes Feuer erst am Abend bei Kerzenlicht entfalten. Dann funkeln sie wie kleine Sterne, beinahe wie geschliffene Diamanten. So alt sie sind, sie sind für immer zeitlos und am Schönsten in der Light Version. Dies alles sind nur ein paar Kleinigkeiten und Handgriffe, die nicht aufwendig sind aber  die herrlichsten Effekte zaubern. 




 



Wie schön wäre es jetzt mit diesem Ritual: Du schnappst dir das größte Kuschelplaid,
einen Zimt  und einen Dominostein, verputzt ein paar Zeitschriften oder Bücher und zündest die erste Kerze an. Soweit die Theorie. Ich schnappe mir die Autoschlüssel, das Lunchpaket einen Kuss vom Liebsten und fahre zum Spätdienst. Wir wissen ja alle, wie ein gelungener erster Adventssonntag auszusehen hat ; o)

 

                                               Ich wünsche dir Liebes. Meisje




Wenn du erkennst das es dir an nichts fehlt, 
gehört dir die ganze Welt.
                                                           
                                                            Laotse 

 

Samstag, 19. November 2016

Von Zimt- und Weihnachtsspuren

Der Duft von Zimt erinnert an Kindheit. Kaum ein anderes Gewürz stimmt uns mehr auf Weihnachten ein. Zimt riecht nach rot gefrorenen Nasen, bedeutet Vorfreude auf einen Becher Glühwein, auf Sternenmarktbesuche, auf Lebkuchensterne, -herzen, -männer.


Aber Zimt verschönt nicht nur den Herbst und den Winter. In meiner Küche kommt er das ganze Jahr zum Einsatz. In den Brotteig, ins Kompott oder auf den Apfel- und Pfannkuchen. Eine Prise Zimt parfümiert jede hausgemachte Tomatensoße. Zimt gehört in jeden Chai Latte, oder in den, hmmmm Vorsicht lecker, Bratapfel-Smoothie. Zimt schmeckt nach einem Hauch Orient und wärmt herrlich von innen. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und sich passend zum herbstlichen Wetter vor dem Fenster etwas Gutes tun möchte, der macht mit diesen simplen Zimtschnecken bestimmt nichts verkehrt.







Schnelle Mini-Zimtschnecken

1 Paket Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Essl. zerlassene Butter
1-2 Essl. brauner Zucker
und ZIMT

Den Blätterteig ausrollen, mit der zerlassenen Butter bestreichen und dem Zucker-Zimtgemisch bestreuen. Zu einer Rolle drehen und in etwas 2 cm dicke Scheibchen schneiden. Auf ein Backblech mit Backpapier setzen und für etwa 10 Minuten bei leichter Mittelhitze backen. 
Zum Schluss habe ich die Minischnecken mit einem simplen Puderzuckerguss beträufelt. 


Nur wegen Heißhunger auf Zimtschnecken muß man heute also nicht mehr zu Ikea fahren. 
Aber wegen dem Beutel mit den Teelichtern Liebling ;o)




   Neben Zimt- werden nun auch hier bald festliche Weihnachtsspuren einziehen. 
Die ersten finden sich morgen auf dem kleinen Weihnachtsmarkt meines Schwiegerkindes. 
Mit Floristik, mit Elfenstrümpfen, mit Zimt...schnecken 
... sternen.

OBACHT: Dieser Post kann Spuren von Nüssen und Mandeln enthalten ....

Ich wünsche euch Liebes, Meisje 

Montag, 14. November 2016

Einfach leben ...

Früher habe ich Häuser im Wald gebaut. Heute schleppe ich den Wald in unsere Wohnung. 
Ich spiele gerne mit dem Natürlichsten der Welt.

 

  

Ich lasse mich immer wieder gerne auf das Einfache ein. Und genau das bringt mir so manche längst in Vergessenheit geratene Vertrautheit zurück in die vier Wände. Mit vertrockneten Pflanzen und Kräutern, und den riesigen Köpfen des Bärenklaus. KLAUS ;-)
Mit all diesen vergessenen Sommerkindern lassen sich zaghafte Brücken bauen, bis auch hier endgültig das Tannengrün und die Weihnachtstimmung einzieht. Bis dahin müsste ich die Kiste mit den kleinen Tannenbäumchen gefunden haben.
Das fängt ja wieder mal gut an ... kein Mensch weiß natürlich, WO diese Kiste sein könnte.
 "Welche Kiste?" Die Kiste mit diesen Bäumchen. WELCHE BÄUMCHEN ....?!

Über Nacht kam hier der erste Frost und hat herrliche Gespinste auf die Dächer und in den Garten gemalt. Die Sonne streute ihren Glitzer darüber und malte mit ihren dünnen Ärmchen Winterspuren darauf. Alles das inszeniert die Natur mit einer spielerischen Leichtigkeit. Wunderwunderschön!

Nicht ganz so zart und filigran ist das Flügelpaar geworden, das ich heute gedrahtet und mit Tüll bespannt habe. So ist ein richtig kleiner, weihnachtlicher "Herrgottswinkel" neben meinem Bett entstanden.


  







Es wird immer komplizierter, einfach zu leben.


Warum eigentlich?!
Macht euch einen dunklen Abend zu einem gemütlichen Abend.
Heute Abend, wenn der Mond sich an die Erde kuschelt .... bring something cozy ....





Ich wünsche euch Liebes. Meisje
  


Montag, 7. November 2016

V wie ... Venedig

Noch vor wenigen Tagen haben wir Italien besucht. Kurz bevor diese schrecklichen Beben das Land erschütterten. Ich empfinde Mitgefühl für all die Opfer, deren Habseligkeiten nun unter Schutt und Asche liegen. So viele Menschen haben ihr zuhause und ihren sicheren Hafen verloren.






Wir haben einen ganzen Tag in Venedig verbracht und ich möchte euch zu einem kleinen Rundgang entführen. Mal weniger Text, dafür mehr fürs Auge. Ja ich weiss, Urlaubsfotos sind nicht
wingend ein Blog- Blockbuster. Und dann serviere ich sie auch noch ohne lecker Häppchen. 

Venedig ... sobald man diese Stadt betritt, steigt die Herzfrequenz jedes Fotografen. Ganz egal, ob Profi oder Amateur. Dieses Licht, der allgegenwärtige Verfall und
der Luxus in der Altstadt, was für krasse Gegensätze! Düstere Gassen, geheimnisvolle Gestalten, imposante Villen mit morbidem Charme ...Venedig verzaubert wirklich jeden.
Verfallene Häuser im Dornröschenschlaf, Türme in Schieflage. Gesäumt von einem Wasserbett
aus weicher, flaschengrüner Seide. Der Markusplatz, der Drogenpalast oder die Rialtobrücke
sind mit Sicherheit die meist abgelichteten Sehenswürdigkeiten. Aber auch für Balkon- Fenster- und losen Mörtelschwärmer wie mich ist diese Stadt ein richtiges Schatzkästchen. Ach was für eine FUNDGRUBE !!!




   

 

 

 




 


  Venedig ... ist halb Märchen, halb Touristenhochburg. Wo X Reisegruppen hinter einem karierten Regenschirm und einem starken schwäbischen Akzent herlaufen. In deren fauliger Luft die Wäsche über den Kanälen flattert. Trotz ihres Verfalls ist dieses Stadt eine verdächtige Schönheit in verblassten, blättrigen Farben. Ich kann heute noch gut verstehen, warum die Häftlinge beim letzten Blick auf diese Stadt, auf ihrem Weg zur Gefängniszelle noch einmal tief seufzten.

 

Ich wünsche euch Liebes, Meisje